Gesenkschmiedeteile

Bei diesem Herstellungsverfahren wird ein erwärmter Rohling zwischen den zwei Schmiedegesenken geformt. Für den Umformvorgang können mehrere Arbeitstakte nötig sein. In den beiden Gesenkhälften ist jeweils die Negativform des herzustellenden Teils eingebracht. Die Schmiedetemperatur liegt bei etwa 80 % der Schmelztemperatur des verwendeten Materials (Arbeitstemperatur oberhalb der Rekristallisationstemperatur).

Durch das Entfernen des Schmiedegrates und durch den Versatz der Schmiedegesenke kann es zu Ungenauigkeiten oder Schwankungen in der Kontur der hergestellten Teile kommen.

Diese Ungenauigkeiten bei der Bearbeitung dieser Teile so zu berücksichtigen, dass hierbei eine gute und gleichbleibend hohe Qualität erzeugt wird, ist die größte Herausforderung bei diesen Produkten. Gesenkschmiedeteile eignen sich wegen der geringeren Werkzeugkosten und der höheren Stückpreise vor allem für kleinere bis mittlere Stückzahlen.

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